Naturheilpraxis Sanicula in Pirna-Copitz

Ein herzliches Willkommen

...auf der Homepage der Naturheilpraxis "Sanicula" in Pirna - dem Tor zur Sächsischen Schweiz.

Ich freue mich, Ihnen meine Praxis, meine Angebote und meine Begeisterung für die Naturheilverfahren vorstellen zu können und hoffe, Ihre Neugier und Ihre Bedürfnisse bezüglich alternativer Heilmethoden anregen zu können.

Bevor Sie aber meine Internetseite durchstöbern, lesen Sie, wie meine Praxis zu ihrem Namen kam.

Ihre Birgit Weinrich

NEU!

Jeden letzten Dienstag im Monat, 18.00 Uhr trifft sich der Freundeskreis für Naturheilkundefreunde und -interessierte in meiner Praxis zum Erfahrungsaustausch.

Der Namenspatron Sanicula

Aus Verehrung für diese so kostbare, leider von Vielen vergessene Pflanze, habe ich meine Praxis Sanicula genannt.

Der Name leitet sich vom lateinischen "sanare" = heilen ab. Inzwischen ist der Sanikel eine fast völlig in Vergessenheit geratene Pflanze. Unter Hildegard von Bingen wurde die Heilkraft dieser Pflanze erstmals erwähnt. Im Mittelalter bis Anfang des 20. Jahrhunderts war sie in der Volksheilkunde als bestes Wundheilmittel überaus geschätzt. Die Gerbstoffe im Sanikel haben eine entzündungshemmende/zusammenziehende Wirkung, Saponine und ätherische Öle wirken desinfizierend und das Allantoin sorgt für die Zellbildung. Die krautartige Pflanze, mit ihren geruchlosen Blättern wächst in schattigen Wäldern auf mäßig feuchtem Humusboden, meist in der Nähe von Buchen. Durch ihre Gerbstoffe hat sie einen recht scharfen Geschmack. Sanikel ist mehrjährig und Winterhart.

Im Allgäu sagt man noch heute, wenn man ein paar Blätter Sanikel mit dem Gulasch kocht, hat man am Ende wieder ein ganzes Stück Fleisch im Topf. In Sachsen heißt es, „der sanikel heelt des Fleesch im Tobbe zusammen“. Es ist nicht verwunderlich, dass diese Pflanze eine besondere Rolle in der mittelalterlichen Chirurgie spielte, verwunderlich ist nur, dass man sie heute so stiefmütterlich behandelt.

Steckbrief

Lateinischer Name:   Sanicula (bei uns europaea)
Deutscher Name:   Wald-Sanikel
Wuchshöhe:   20-50 cm
Blütezeit:   Mitte Mai bis Ende Juni
Blütenfarbe:   weiß bis rosa
Sammelzeit:   Mai-August
Sammelgut:   Saniculae herb./saniculae flos.
Verwendung:   Tee/Tinktur/Salbe

Zur Heilwirkung lässt sich sagen, das der Sanikel schulmedizinisch bei Atemwegserkrankungen und Magenblutungen so langsam wieder entdeckt wird.

Anwendung

Innerlich bei:

  • Beschwerden im Mund- und Halsbereich
  • Magengeschwüren/Magenblutungen
  • Bluterbrechen
  • Bronchialkatarrh
  • Brust- und Lungenleiden
  • Krampfartigen Schmerzen
  • Darmbeschwerden
  • Durchfall
  • Ruhr

Man nimmt 2 Eßl. Sanikel auf ¼ l Wasser lässt es 5-7 min ziehen.

Äußerlich bei:

  • Wunden, Enzündungen und Verletzungen aller Art
  • Mundfäule
  • Geschwüren
  • Geschwülste

Man nimmt 8-10 Eßl. auf 1l Wasser und macht damit Umschläge/Auflagen/Handbäder/Sitzbäder/Vollbäder.